Barbour verleiht der klassischen Harrington-Jacke mit der Royston eine eigene Note, die auch auf der Innenseite ein Stück des klassischen Tartans aufweist.
Barbour ist auf Jacken spezialisiert. Von gewachsten Jagdjacken aus Baumwolle bis hin zu kompletten Motorradanzügen – Oberbekleidung ist das, was Barbour zu seinem guten Ruf verholfen hat. Während man die schlichte Harrington-Jacke vielleicht nicht unbedingt mit der Marke aus South Shields in Verbindung bringen würde, erfüllt diese neueste Royston-Jacke alle Anforderungen. Haben wir schon erwähnt, dass sie ein klassisches Tartan-Futter hat, das jedem Kleidungsstück einen Hauch von lässiger Klasse verleiht? Ob Barbour Harrington oder eine andere Marke – die Bedeutung der Harrington selbst geht weit über eine bloße Alltagsjacke hinaus.

Oben: Die Barbour Royston Harrington-Jacke in Militärbraun, jetzt erhältlich bei 80s Casual Classics.
Die Ursprünge der Harringtons lassen sich bis in die 1930er Jahre zurückverfolgen, in Orte wie Manchester und Burnley im Nordwesten Großbritanniens. Vor dem Niedergang der Baumwollindustrie war Großbritannien eine Industriemetropole, und Manchester wurde aufgrund seiner großflächigen Baumwollproduktion bekanntlich „Cottonopolis“ genannt. Als die einst florierende Baumwollindustrie nach dem Ersten Weltkrieg zu schrumpfen begann, suchten die Fabrikbesitzer nach anderen Möglichkeiten, ihre Arbeitskräfte, Maschinen und die Verfügbarkeit von Baumwolle in der Region zu nutzen. Vielleicht war es diese Initiative, die den Grundstein für einen der kultigsten Jackenstile legte, der jemals aus Großbritannien exportiert wurde?
Oben: Die Barbour Royston Harrington-Jacke in Militärbraun, jetzt erhältlich bei 80s Casual Classics.
Es war der King of Rock 'n' Roll persönlich, Elvis Presley, der die Harrington erstmals ins Rampenlicht einer neuen Subkultur rückte. Neben ihrer militärischen Verbindung zur US-Armee nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Harrington in den 1950er- und 60er-Jahren schnell zum Synonym für die Jugendkultur. Ikonen dieser Ära wie James Dean und Steve McQueen, auch bekannt als „King of Cool“, steigerten mit ihrem neuen, rebellischen Stil ebenfalls die Nachfrage nach der britischen Bomberjacke. Auch für die ursprünglichen London Mods und Skinheads der 1960er-Jahre war die Harrington ein zentrales Kleidungsstück. Sie wurde zum Grundbestandteil der Jugend und für gewöhnlich mit einem Poloshirt darunter getragen. Mit dem Mod-Revival der späten 70er- und frühen 80er-Jahre wurde ihre Verbindung zur Subkultur noch stärker, und Leute wie Paul Weller hissten die Harrington-Flagge.
Oben: Die Barbour Royston Harrington-Jacke in Marineblau, jetzt erhältlich bei 80s Casual Classics.
Mit dem Revival von Retro-Sportbekleidung und Mod-Mode in der Britpop-Szene der 90er erlebte die Harrington-Hose ein erneutes Comeback. Die Gallagher-Brüder verliehen dem ikonischen britischen Stil ihren eigenen 90er-Jahre-Look. Mitte der 2000er erlebte die Harrington-Hose dank Filmen wie „The Football Factory“ aus dem Jahr 2004, in denen unter anderem Neil Maskell den Rod verkörperte, ein erneutes Revival. Der beliebte Oberbekleidungsstil war ein wichtiger Bestandteil der Straßenmode dieser Zeit.
Oben: Die Barbour Royston Harrington-Jacke in Marineblau, jetzt erhältlich bei 80s Casual Classics.
Barbour hat der klassischen Harrington-Jacke mit der Royston-Jacke eine ganz eigene Note verliehen. Erhältlich in zwei klassischen Farbkombinationen wie Militärbraun und Marineblau, besticht die Royston durch den traditionellen Bikerkragen und ein gesticktes Wappenlogo auf der Brust. Weitere Merkmale sind elastische Bündchen und Saum für die klassische Harrington sowie Barbours charakteristisches Tartan auf der Innenseite.