deerstalker casuals 80s

Wie die Deerstalker zur Casual-Ikone wurde

Der Deerstalker war ein wichtiger Bestandteil des ursprünglichen Freizeitlooks. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der britischen Kopfbedeckung und wie sie ihren Weg in die Freizeitszene fand.

Was einst von Jägern und fiktiven Baker Street-Detektiven getragen wurde, wurde in den späten 70ern und frühen 80ern irgendwie zu einer wichtigen Kopfbedeckung der Freizeitelite. Der Deerstalker wurde ursprünglich durch Sherlock Holmes berühmt, einen Pfeife rauchenden Privatdetektiv, der dank Sir Arthur Conan Doyle zum Leben erweckt wurde. Sie fragen sich wahrscheinlich bereits, was zum Teufel hat ein fiktiver Detektiv aus der viktorianischen Zeit mit der Freizeitkultur zu tun? Ehrlich gesagt nicht viel, aber seine Wahl der Kopfbedeckung ganz bestimmt. Der Deerstalker wurde schnell zu einem zentralen Look der ursprünglichen Freizeitszene. Er tauchte in einer Zeit des Übertrumpfens und teurer Sportbekleidung auf und sah mit einem Paar Adidas-Sneakern, Lois Cord und der neusten Fila Settanta Trainingsjacke einfach passend aus. Deerstalker Casuals Oben: Der klassische Deerstalker-Freizeitlook mit der Fila Settanta Trainingsjacke, Lois Cord und einem Paar Adidas Gazelles. Die Two-Tone-Szene der späten 70er und frühen 80er Jahre hatte durchaus Einfluss auf die Freizeitmode. Tweedmützen und Pork-Pie-Hüte erlebten dank Two-Tone-Pionieren wie The Specials, die die originalen Rude-Boy-Kopfbedeckungen der späten 60er Jahre wieder einführten, ein Comeback. Tweed und Karomuster wurden generell zu einem zentralen Look der Casual-Elite, wobei beispielsweise die Zulu Warriors aus Birmingham eine Reihe von Kopfbedeckungen präsentierten, von Burberry-Visierhüten bis hin zu Tweed-Bucket-Hüten. Auch die musikalischen Einflüsse von Two-Tone und des Ska-Revivals waren für die frühe Casual-Szene enorm. Deerstalker-Casuals Oben: Die Deerstalker-Hahntrittmütze ist jetzt bei 80s Casual Classics erhältlich. Es ist nicht ganz klar, wo die Verbindung zwischen Freizeitkleidung und der Deerstalker-Mütze eigentlich ihren Ursprung hat. Würde man hundert Freizeitbeschäftigte aus dieser Zeit fragen, würde wahrscheinlich jeder eine andere Geschichte erzählen. Vielleicht lag es am zweifarbigen Ska-Revival oder vielleicht hatten sie einfach ein Faible für Sherlock Holmes? Wir sollten auch nicht vergessen, dass Sportgeschäfte damals noch sehr sportlich ausgerichtet waren. Junge Freizeitbeschäftigte stöberten in den Tennis- und Golfabteilungen von Sportgeschäften nach teurer Freizeitkleidung, daher wäre es plausibel, in der Nähe eine Jagdabteilung zu finden. Vielleicht ist einem jungen Freizeitbeschäftigten die klassische Tweed-Mütze aufgefallen, als er in der Tennisabteilung nach einem Tacchini-Hut suchte? Wer weiß. Eines ist jedoch sicher: Neben dem Anglerhut ist die Deerstalker-Mütze unbestreitbar eine der bekanntesten Freizeitkopfbedeckungen der 1980er. Der klassische Casual-Kopfbedeckungsstil ist in der neuen Saison wieder da, wo er sein Zuhause gefunden hat. Zu den Highlights gehören der klassische Hahnentritt-Stoff und die ikonischen Ohrenklappen an den Seiten. Ideal für zusätzliche Wärme in den kälteren Monaten und perfektioniert jedes lässige Outfit. Der ultimative Casual-Kopfbedeckungsstil ist jetzt bei 80s Casual Classics erhältlich.
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