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Wie Human Traffic die Rave-Kultur auf die Leinwand brachte

„Human Traffic“ war wohl einer der allerersten britischen Kultfilme seiner Zeit. 21 Jahre später erkunden wir seine Bedeutung für die Rave-Kultur und den Rave-Film.

Es gibt nur eine Handvoll Filme, die die britische Rave- und Clubkultur wirklich treffend darstellen. Danny Boyles „Trainspotting“ von 1996 gab einen „realen“ Einblick in die schottische Clubkultur der 1990er Jahre, obwohl mehr über die mächtigen Hibs und Heroinkonsum gesprochen wurde. „Human Traffic“ von 1999 hingegen konzentrierte sich hauptsächlich auf Clubkultur, Gegenkultur, After-Partys und alles dazwischen – eine Interpretation des zweiten Sommers der Liebe im Stil der späten 90er. Der Coming-of-Age-Film erkundet die Drogenkultur, Rave-Kultur und die Entfremdung zwischen den Generationen im Großbritannien der späten 90er Jahre. Mit dabei: eine Gruppe von Freunden in ihren Zwanzigern, die ihre Jobs satt haben und einfach nur für den Kick des Wochenendes leben. HUMAN-Verkehr Von Darlings on Charlie über Kids on Whizz bis hin zu Szeneneulingen erkundet der walisische Filmemacher Justin Kerrigan jeden Aspekt der britischen Clubkultur: Von den Anfängen mit ein paar Pints ​​im Pub, bei denen man die Nationalhymne zur Unterstützung einer vergessenen Generation singt, bis hin zum anschließenden Gang in den Club und hinauf ins „Cafe Del Mar“ von Energy 52. ​​In der urkomischen Szene um die Joint-Politik spricht der walisische Drogenschmuggler Howard Marks über den „Blag“, der bei After-Partys betrieben wird, um an den nächsten Zug von dem Joint zu kommen, der unter den Leuten herumgereicht wird. Zur Besetzung gehörten unter anderem John Simm, Lorraine Pilkington, Shaun Parkes und der junge Danny Dyer, der sechs Jahre später eine Hauptrolle in „The Business“ ergatterte. Moff, gespielt von Dyer, ist ein arbeitsloser, pillenschluckender und Star-Wars-begeisterter Space-Cowboy, der gegen Ende des Films die schweren Folgen eines Absturzes zu spüren bekommt. Der Film bietet außerdem Gastauftritte von DJ-Größen wie Pete Tong und Carl Cox sowie klassische Dance-Songs von Underworld, Fatboy Slim, Orbital und Armand Van Helden. In den letzten 21 Jahren hat sich „Human Traffic“ zum Kultklassiker entwickelt. Erwähnenswert ist auch, dass der Film Anfang bis Mitte der 2000er Jahre eine Reihe anderer Rave-Kultur-Filme wie „Kevin & Perry Go Large“ und „It’s All Gone Pete Tong“ inspirierte. Drehbuch und Regie des walisischen Filmemachers Justin Kerrigan waren wahrscheinlich einer der Gründe, warum man seine erste Pille einwerfen wollte, wenn man noch nie zuvor das euphorische Gefühl erlebt hatte, in einem Nachtclub zu mitreißender Trance- oder House-Musik zu tanzen. Und obwohl der Film die Drogenkultur bis zu einem gewissen Grad verherrlicht, sollten wir nicht vergessen, dass alles, was hoch geht, auch wieder runterkommt. Im Fall von „Human Traffic“ ist der Hype jedoch allgegenwärtig, und eine Fortsetzung ist in Planung: „Human Traffic 2: Revolution“, in der offenbar Danny Dyer mitspielen wird. Ein Veröffentlichungstermin für die Fortsetzung ist leider noch nicht bekannt.
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