Der Reebok Ex-O-Fit-Trainer wurde 1983 erstmals als männliches Äquivalent des Freestyle aus dem Vorjahr eingeführt.
In den 80ern begann für
Reebok die wahre Magie der Fitnessschuhe. Die in Bolton gegründete Sportbekleidungsmarke erkannte eine Marktlücke und startete ein neues Fitness-Projekt, um von der wachsenden Zahl an Fitnessfreaks, Fitnessstudiobesuchern und Turnanzugliebhabern zu profitieren. Wann also begann Reeboks Fitness-Übernahme? 1982 wäre ein gutes Jahr dafür gewesen, mit der Einführung des Reebok Freestyle-Sneakers, dem ein Jahr später der Reebok Ex-O-Fit-Sneaker folgte. Der Freestyle war Reeboks allererster Fitnessschuh, der speziell für Frauen und Aerobic-Übungen entwickelt wurde. Mit Beginn der 80er gab es nicht nur einen grundlegenden Wandel in der Popkultur und Mode, sondern auch eine neu entdeckte Leidenschaft, sich in Form zu halten. Filme wie Flashdance aus dem Jahr 1983 fingen diesen neuen Aerobic-Tanz-Trend wirklich ein. Damals gab es auch eine Reihe von Fitness- und Workout-VHS-Videos der amerikanischen Schauspielerin und Aktivistin Jane Fonda, die es auch Nicht-Fitnessstudiobesuchern ermöglichten, bequem im eigenen Wohnzimmer zu trainieren. Der Freestyle Hi war tatsächlich in diesen Workout-Videos zu sehen, wodurch der Schuh ein neues „Home-Workout“-Publikum ansprach und inspirierte.
Der Freestyle war ein großer Erfolg, doch das Problem war, dass er hauptsächlich an Frauen vermarktet wurde. Reebok brauchte ein männliches Pendant, um auch vom wachsenden Interesse männlicher Fitnessstudiobesucher zu profitieren, das durch Actionfilmstars wie Arnold Schwarzenegger und Sly Stallone mit ihren testosterongeladenen Körpern bedingt war. Die Behauptung, einen aufgepumpten Körper ohne Steroide zu verkaufen, war vielleicht eine glatte Lüge, doch Reeboks Fitness-Sortiment war eindeutig. 1983 stellte die Marke den Reebok Ex-O-Fit als neues männliches Pendant zum Freestyle vor.

Oben: Der Aerobic-Schuh Nr. 1 der Welt, eine Original-Zeitschriftenanzeige für den Reebok Freestyle-Werbespot aus den 1980er Jahren.
Im selben Jahr, in dem Reebok die legendäre Classic-Silhouette vorstellte, erschien auch der Ex-O-Fit. Der originale Ex-O-Fit sah fast identisch aus wie der Freestyle, verfügte aber über einen einzelnen Klettverschluss, ein Obermaterial aus weißem Leder mit Frottee-Fußballpolster und war ebenfalls in hoher und niedriger Ausführung erhältlich. Obwohl der Ex-O-Fit hauptsächlich für Männer vermarktet wurde, hatte er dennoch ein Unisex-Erscheinungsbild, wodurch Reebok beide Geschlechter der Fitnessfanatiker der 80er Jahre ansprechen konnte. Freestyle und Ex-O-Fit sind genauso wichtig wie Workout, Classic und Club C, wenn es um klassische Reebok-Trainingsstile der 80er geht.

Oben: Der
Reebok Ex-O-Fit Lo Clean Sneaker in Weiß/Royal/Gummi, jetzt erhältlich bei 80s Casual Classics.
Die neueste Low-Version des Ex-O-Fit präsentiert sich nun mit all seinem ursprünglichen Fitness-Charme als 80er-Jahre-Casual-Klassiker. Zu den Highlights des 80er-Jahre-Casual-Sneakers gehören weiches Obermaterial aus weißem Leder, gepolsterte Knöchelstützen und Perforationen an Zehenpartie und Seitenwänden, genau wie beim Originalmodell der 80er. Weitere Highlights sind das Union-Jack-Branding an den Seiten und eine Gummisohle für den ultimativen Reebok-Retro-Style.